Weihnachten

Die Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit beginnt für die meisten Menschen mit dem Advent. Advent ist lateinisch und bedeutet Ankunft. Man wartet auf die Geburt von Jesus.

Der Advent beginnt vier Sonntage vor Weihnachten. Die meisten Leute haben einen Adventskranz mit vier Kerzen. Jeden Sonntag zünden sie eine neue Kerze an.

Für die Kinder gibt es Adventskalender. Ein Adventskalender hat 24 Türchen. Vom 1. bis 24. Dezember dürfen sie jeden Tag ein Türchen öffnen, das letzte also an Heiligabend, dem 24. Dezember.

Hinter den Türchen findet man ein Bild, ein Gedicht oder ein Stück Schokolade. Es gibt ganz verschiedene Adventskalender, auch im Internet. Dort findet man Bilder, Informationen, Texte zum Hören etc.

Am 6. Dezember ist Samichlaustag. Samichlaus ist Dialekt für St. Nikolaus.

In der Schweiz sieht er oft wie ein Bischof aus, vor allem in katholischen Gebieten.

Die Eltern bestellen einen Samichlaus, der zu den Kindern nach Hause kommt. Der Samichlaus kommt mit dem Schmutzli. Er hat ein schwarzes Gesicht und ganz schwarze Kleider. Der Schmutzli trägt für den Samichlaus ein dickes Buch. Oft ist es golden. In dem Buch steht zum Beispiel: „Hans war fast immer brav, aber er isst nicht gern Spinat und putzt die Zähne nicht gut“. Der Samichlaus sagt den Kindern also, was sie gut gemacht haben und was sie ändern müssen. Die Eltern erzählen den Kindern, dass der Schmutzli böse Kinder in einen Sack steckt und mitnimmt. Meistens bekommen die Kinder aber Erdnüsse, Mandarinen und Schokolade. Sehr typisch sind auch die Gritbänzen. Das sind Figuren aus süssem Brotteig.

Typisch für die Weihnachtszeit ist das Guetzlibacken. Guetzli ist ein Dialektwort. Man nennt sie in Deutschland Plätzchen. Aber dieses Wort benützt man in der Schweiz nicht.

Guetzli haben oft die Form von Sternen, Monden und Tannenbäumen. Typische Guetzli sind zum Beispiel Zimtsterne oder Spitzbuben. Natürlich kann man die Guetzli auch kaufen, aber selber gemachte Guetzli sind einfach viel besser!

Auch sehr typisch ist die Weihnachtsbeleuchtung. Viele Städte dekorieren ihre Strassen.

Weihnachten beginnt mit dem Heiligabend. Das ist der 24. Dezember.

Fast alle Familien haben einen Tannenbaum. Er ist mit Kugeln und Kerzen geschmückt. Die Kugeln sind meistens rot, golden oder silbern. Typisch sind auch Figuren aus Schokolade oder Lametta.

Unter dem Baum steht oft eine Krippe. Sie zeigt die Geburt von Jesus. Man sieht Maria und Josef, die Tiere im Stall und Hirten, die Geschenke bringen.

Die Geschenke bringt der Weihnachtsmann. Aber im Unterschied zum Samichlaus kommt es nicht persönlich. Die Kinder sehen es also nicht. Die Geschenke und der Baum sind plötzlich da. Ältere Kinder dürfen helfen, den Baum zu dekorieren und sie wissen natürlich auch, von wem die Geschenke sind.

Weihnachten ist eigentlich ein religiöses Fest. Viele Leute sind aber nicht richtig gläubig. Trotzdem gehen an Weihnachten mehr Leute in die Kirche als sonst. Die meisten gehen an Heiligabend, vor oder nach dem Essen, in die Kirche.

Typisch für Weihnachten sind auch die Weihnachtslieder. Eines der bekanntesten Weihnachtslieder kommt aus Österreich. Es heisst Stille Nacht. Es gibt Übersetzungen in mehr als 300 Sprachen. Auf der Seite http://www.silentnight.web.za/ findet man Übersetzungen in 139 Sprachen.

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh,
Schlaf in himmlischer Ruh.

Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in deiner Geburt,
Christ, in deiner Geburt.

Stille Nacht, Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht,
Durch der Engel Halleluja.
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da,
Christ, der Retter ist da!

still: silent; heilig: holy

einsam: lonley; wachen: stand guard, stay awake

Knabe: boy; traut: intimate; hochheilig: very holy; hold: ; lockig: curly; Haar: hair

himmlisch: heavenly: Ruh: quiet, peace

Gott: god, Sohn: son

lieb: lovely; göttlich: godly; Mund: mouth

schlagen: strike, retten: save (This is the saving hour)

kundmachen: announce

Hirten: shepherds;

Engel: angels

tönen: sound; fern: far; nah: near

Retter: saviour

Übungen

atschool.eduweb.co.uk

www.lehrerweb.at

 

 

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